Umwelt und Möbelproduktion im Einklang


Wer seine Hölzer nur von Übersee liefern lässt und giftige Chemikalien verarbeitet, der brauch sich nicht wundern, dass es unserer Natur immer schlechter geht. Doch es gibt auch positive Beispiele. Viele Firmen, machen sich Gedanken über ihren CO² Abdruck und wie man ihn reduzieren kann. Wir stellen ihnen ein paar davon vor.

Artenschutz ist auch Umweltschutz

Der Europa Möbel-Verbund (EMV) stellt zwar keine Möbel her, weiß aber wie wichtig Natur- und Artenschutz ist. Deswegen bekam er jetzt eine Auszeichnung für das langjährige Engagement, die Artenvielfalt in Deutschland zu erhalten: Der Verein „Artenschutz in Franken“ ehrt die Umweltstiftung des Europa Möbel-Verbundes. Aus 32 Nominierten wurde die Stiftung für ihre Förderung des Projektes „Letzte Wende für den Wendehals“ ausgewählt. Das Projekt setzt sich für die Schaffung von Lebensräumen für die vom Aussterben bedrohte Vogelart ein.

Wir sind stolz und freuen uns sehr über den Preis. Das nachhaltige Wirken der Projekte des Artenschutz in Franken überzeugen uns immer wieder und wir betrachten den persönlichen Einsatz und die Erfolge des Vereins mit großem Respekt“, betont Ulf Rebenschütz, Stiftungsvorstand und EMV-Geschäftsführer.

 

Der EMV hat bereits 1991 die EUROPA MÖBEL-Umweltstiftung gegründet. Die Stiftung bietet den Möbelhändlern und deren Lieferanten eine Plattform, sich gemeinsam aktuellen Themen des Umweltschutzes zu widmen. Denn die aktuellen Zahlen sind alarmierend: Mindestens ein Fünftel aller Tier- und Pflanzenarten ist vom Aussterben bedroht. Die Folgen des zu großen CO² Ausstoß spüren wir zum Teil heute schon. Für den EMV ist ökologisches Bewusstsein und Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung. „Die Gesellschafter des EMV und weitere Spender werden jährlich bis zu 100.000 EUR für Umweltschutzprojekte zur Verfügung stellen“, verspricht Ulf Rebenschutz,  „Damit stellen wir uns der Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und der Erhaltung der Artenvielfalt.“

Ein Siegel, das Vertrauen schafft

In seiner Kollektion NATURA Home vereint der EMV 15 Hersteller, die FSC und/oder PEFC Zertifikate haben. 

Holzprodukte mit diesem Siegel stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Diese müssen strengen Bewirtschaftungsanforderungen standhalten und ebenso ökologische, soziale und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigen. PEFC ist der Garant für eine kontrollierte Verarbeitungskette – unabhängig überwacht, lückenlos nachvollziehbar und nachhaltig. Von zertifizierten Wäldern über Holzverarbeitende Betriebe bis zum Endprodukt im Handel.

Einer der ersten PEFC zertifizierten Massivholzhersteller sind die Möbelwerke A.Decker . Denn das Holz für Decker-Produkte kommt ausschließlich aus Beständen, in denen aktive und nachhaltige Bestandspflege betrieben wird.

Ein Vorbild für alle: Möbelwerke Decker

Der Massivholz-Hersteller Decker ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Ihre internen Vorgaben gehen weit über gesetzliche Vorgaben hinaus.

 

Ein Siegel für gütegeprüfte Möbel ist zum Beispiel das Goldene M der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V.(DGM).Bei diesem RAL-Gütezeichen können Sie sicher das , dass Sie zuverlässige schadstoffgeprüfte Möbel mit guter Qualität kaufen. Sie müssen stabil, sicher, haltbar und gut verarbeitet sein – und sie dürfen keine krankmachenden Inhaltsstoffe enthalten. Decker ist bereits seit 1989 Mitglied des DGM.

Ökonomisch effektiv, ökologisch vorausschauend und mit bewusst sozialer gesellschaftlicher Ausprägung: All dies vereint sich in diesem mittelständischen Unternehmen unter dem Begriff »Nachhaltigkeit«. Durch zahlreiche Energieeffizienzmaßnahmen ist es Decker gelungen in den vergangenen Jahren den CO² Ausstoß immer weiter zu reduzieren. Dies wurde uns Ende 2015 sogar offziell bestätigt. Im Rahmen des DGM-Klimapaktes (www.dgm-klimapakt.de) und mit der Unterstützung des Unternehmens BEaZERO erstellten sie erstmals eine CO² Bilanz.

Die damit berechneten unvermeidbaren CO² Emissionen wurde dann mit CO² Zertifikaten aus internationalen Klimaschutzprojekten (z.B. Aufforstungs- oder Windenergieprojekte) kompensiert.Das Ergebnis: Der CO² Fußabdruck von Decker hinterlässt keine Klimaspuren. Decker kann sich nach den Richtlinien für den Klimaschutz der Deutschen Gütegemeinschaft als klimaneutraler Möbelhersteller ausweisen.

Allianz für Klima und Entwicklung

Auch bei der 2018 gegründeten „Allianz für Entwicklung und Klima“ ist Decker ein Vorreiter. Er ist der erste Möbelhersteller, welcher der Allianz beigetreten ist. Ziel der Initiative ist es, freiwilliges Engagement für den Klimaschutz zu fördern und zusätzliche Ressourcen zu generieren. Somit möchten sie die Erderwärmung bekämpfen und die nachhaltige Entwicklung in benachteiligten Regionen der Erde fördern.

 

Die freiwillige Kompensation von CO² Emissionen ermöglicht es, Finanzmittel zu generieren und in Schwellen- und Entwicklungsländer zu transferieren. Jeder dort investieren Euro erzielt viel größere Emissionseinsparungen als in Europa. Zusätzlich haben sie einen sozialen, ökonomischen und ökologischen Zusatznutzen und unterstützen nachhaltige Entwicklungen in den Projektregionen

 

Von der Natur empfohlen: Nachhaltige Möbel von hartmann

Auch für Hartmann wird Nachhaltigkeit und Umweltschutz groß geschrieben. Gerade als Massivholzhersteller, der zum Beispiel Rinde und Hirnholz in seine Möbel integriert, ist Hartmann eine geschützte Natur wichtig.

Das eingesetzte Massivholz stammt ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten Forstbestände, sie sind alle FSC- bzw. PEFC-zertifiziert. So sorgen sie dafür, dass unsere Lebensgrundlagen auch künftigen Generationen erhalten bleiben. Wertvolle Ressourcen, wie der Rohstoff Holz, werden vor Ausbeutung geschützt. Es darf also maximal soviel Holz gefällt werden wie nachwächst. Die Hölzer stammen alle aus mitteleuropäischen oder nordamerikanischen Wäldern, so unterstützt Hartmann eine Forstwirtschaft, die schon jahrzehntelang einer nachhaltigen Bewirtschaftung unterliegt.

Desweiteren pflanzt Hartmann für jeden in der Produktion verbrauchten Baum einen neuen. So werden in der Thüringischen Gemeinde Auengrund jedes Jahr etwa 7000 Bäume gepflanzt.

Ebenso wie Decker achtet auch Hartmann nicht nur auf nachwachsende Rohstoffe, sondern auch auf eine umweltschonende Produktion. So werden die Oberflächen der Möbel mit einem mehrschichtigen,speziell entwickelten Wasserlack bearbeitet. Anschließend geschliffen und UV-Licht getrocknet.

Das für die Luftfeuchtigkeit benötigte Wasser(etwa 45% sind für die Vermeidung von Verformungen nötig) wird aus Regenwasser gewonnen. Am Ende wird es über eine Verrieselung dem Grund wieder zugeführt. Neben Regenwasser werden auch die Holzabfälle wieder verwendet. Zwar fällt durch maßgenaue Kalkulation und einen effizieten Holzschnitt sowieso sehr wenig Holzreste an, die werden als Brennstoff zum Heizen der Produktionshallen verwendet.

Eine Photovoltaik-Anlage erzeugt mehr als eine Million KWh im Jahr. So werden jährlich über 700 Tonnen CO² vermieden!

 

 

Eine Kauf von Möbeln von Herstellern die klimabewusst arbeiten ist also eine Investition in zukunftweisende Technologien. So nehmen auch Sie einen positiven Einfluss auf unsere Zukunft!

 

 

 

Quellen:

www.moebel-hartmann.de

www.decker.de

 

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